Foto: Jane Dunker

Experimentalchor Alte Stimmen

Foto: Jane Dunker
Foto: Jane Dunker

Bei vielen Menschen verändert sich die Stimme im Alter. Unsere Ohren, geprägt durch CD, Funk und Fernsehen, nehmen diese Veränderungen häufig als Defizit wahr. Doch eine ältere Stimme gewinnt zugleich an Charakter, wird individueller: Wenn ältere Menschen singen, dann kann das eine für uns Jüngere unnachahmliche expressive Kraft haben. Im „Experimentalchor Alte Stimmen“ wird gemeinsam nach neuen Tönen für alte Stimmen und der Schönheit der „faltigen“ Stimme gesucht. Im künstlerischen Dialog zwischen Chor und Leitungsteam entstehen neue Improvisationen, Chorsätze und Arrangements, die ganz auf die Ideen, Erfahrungen und Fähigkeiten der Teilnehmenden zugeschnitten sind.

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Experimentalchor Alte Stimmen

Foto: Michael Mienert

Plingpolyplü Fantastiko

Foto: Michael Mienert
Foto: Michael Mienert

Eine rätselhafte Kiste steht mitten im Raum. Ein Möbelstück? Ein UFO? Ein Monolith von einem fremden Planeten? Doch es besteht kein Grund zur Beunruhigung: Zwei schrullige Klangforscher sind schon zur Stelle und untersuchen das Objekt, das sich mit wenigen Handgriffen aufklappen und in ein mobiles Klanglabor verwandeln lässt. Nach und nach kommt eine Vielzahl origineller Klangerzeuger zum Vorschein: Theremine, Synthesizer, riesige Lotosflöten, eine Kugelbahn, eine Zither, jede Menge Schlaginstrumente und Elektronik bilden das vielseitige Instrumentarium, mit dem die beiden Klangforscher ihre experimentelle Musik erfinden. Die zarten, wilden, poetischen und schrägen Miniaturen sind in die Geschichte von Dr. Ursula Marimba-Knaack und Klanghilf Klotz eingebettet, die sich nach anfänglichen Kompetenzstreitigkeiten gemeinsam an die Erforschung des Klangobjekts machen und dabei immer wieder die Kinder um Hilfe bitten.

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Plingpolyplü Fantastiko

Foto: Katharina Meier

TRIMUM

Foto: Katharina Meier
Foto: Katharina Meier

TRIMUM ist ein europaweit einmaliges interreligiöses und interdisziplinäres Gemeinschaftsprojekt. Jüdische, christliche und muslimische Musikerinnen und Musiker, Theologinnen und Kantoren, Komponisten und Wissenschaftlerinnen suchen gemeinsam nach einer »Musik des Trialogs«. Zentraler Begegnungsort und klangliches Labor dieser Suche ist der Trimum-Chor: Ein Chor für Juden, Christen und Muslime.

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Trimum

Foto: Johannes Voit

Leerstand

Foto: Johannes Voit
Foto: Johannes Voit

Workshops für SchülerInnen der Jahrgangsstufe 3-12

Eine Woche lang haben sieben KünstlerInnen aus Köln, Düsseldorf, Karlsruhe und London in leerstehenden Ladenlokalen in Köln-Mülheim gearbeitet. Sie sind der Frage nachgegangen, warum Räume leer stehen mitten in Köln – mitten in einer Stadt, in der der Raum zum Leben und Arbeiten eigentlich knapp ist. Ihre Spurensuche nach der Geschichte der Häuser und ihrer Vorbesitzer haben sie mit künstlerischen Mitteln Ausdruck verliehen: mit Musik, mit Klang, mit Licht, mit Worten, mit Installationen und mit Performances (weitere Informationen). Bevor die KünstlerInnen ihre Ergebnisse der Öffentlichkeit präsentieren, öffnen sie die Räume an einem Tag exklusiv für Schülerinnen und Schüler: Am 27.11. finden für unterschiedliche Jahrgangsstufen speziell entwickelte Führungen durch die Räume statt.

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Leerstand

The quickest way to rejoin the ocean

Ensemble Kammerelektronik

Workshop für Schülerinnen der Jahrgangsstufe 10-12

In vier Schulworkshops erarbeiten Jugendliche als Musiker, Elektroniker, Performer oder Tänzer ein instrumentales Theater zum Thema Ozean. Eine Choreografie verschiedener Lichtquellen begleitet ihre Performance stimmungsvoll. Zunächst werden die Teilnehmenden von Roman Pfeifer, Komponist und Gründer der Kompanie Kammerelektronik, praktisch und theoretisch in seine Arbeitsweise eingeführt.

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The quickest way to rejoin the ocean

Foto: Tina Tonagel

Augenmusik

Foto: Tina Tonagel
Foto: Tina Tonagel

Workshop für Schülerinnen der Jahrgangsstufe 10-12

Im Rahmen von drei 90-minütigen Schulworkshops haben SchülerInnen der Oberstufe Gelegenheit, inspiriert von der Musik der Komponisten George Crumb und Olivier Messiaen eigene Musikstücke zu erfinden und zu visualisieren. Sie beschäftigen sich mit den Liederzyklen Apparition von George Crumb und Chants de terre et de ciel von Olivier Messiaen für Sopran und Klavier, in denen die Komponisten die zyklische Natur des Lebens und des Todes thematisieren. Sie hören die Musik und diskutieren über die Texte und die darin verhandelten existentiellen Fragen. Anschließend lassen sie sich von den besprochenen Texten zu eigenen Kompositionen inspirieren.

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Augenmusik