Plingpolyplü Fantastiko

Plingpolyplü Fantastiko

Foto: Michael Mienert
Foto: Michael Mienert

Das Plingpolyplü Fantastiko ist eine große Holzkiste, die sich beim Öffnen zu einer ungewöhnlichen Klangplastik aus elektronischen und akustischen Klangerzeugern entfalten lässt. Durch die Vielfalt der klanglichen Möglichkeiten und die rätselhafte Erscheinung fordert das Objekt die Kreativität der Benutzer heraus und lädt zum spielerischen Erkunden und Experimentieren mit Klängen ein. Die eigens konstruierten Instrumente und zweckentfremdeten Gegenstände setzen sich deutlich von dem häufig in pädagogischen Kontexten eingesetzten Instrumentarium ab und erlauben ein Musizieren mit ästhetisch ansprechenden und überraschenden Klängen. Auseinandergefaltet nimmt das Objekt den ganzen Raum ein, ist gleichermaßen Bühnenbild wie Musikinstrument und bildet ein bewegliches Setting für eine interaktive Konzert-Performance sowie eine Reihe von Workshop-Formaten für Kinder im Vor- und Grundschulalter. Als Einsatzorte kommen neben Schulen auch Museen und Konzerthäuser in Frage.

Das Programm des Kinderkonzerts besteht vorrangig aus experimenteller, teils improvisierter zeitgenössischer Musik. Die zarten, wilden, poetischen und schrägen Stücke sind in die Geschichte der beiden schrulligen KlangforscherInnen Dr. Ursula Marimba-Knaack und Klanghilf Klotz eingebettet, die sich nach anfänglichen Kompetenzstreitigkeiten gemeinsam an die Untersuchung des unbekannten Klangobjekts machen und dabei immer wieder die Kinder um Hilfe bitten.

Im Herbst 2016 geht das Plingpolyplü in baden-württembergischen Grundschulen auf Tour. Weitere Informationen gibt es hier oder unter musikvermittlung@ph-karlsruhe.de

Konzept und Musik: Ortrud Kegel und Johannes Voit
Regie: Michael Mienert

In Zusammenarbeit mit der Pädagogischen Hochschule Karlsruhe

Das Plingpolyplü wurde von folgenden Studierenden der PH Karlsruhe unter der technischen Leitung von Prof. Dr. Christian Wiesmüller und mit Impulsen von Prof. hans w koch und Stefan Roszak konstruiert und gebaut: Johannes Huber, Svenja Nikola Kalms, Maren Kühnel, Annika Obermüller, Miriam Raichle, Jonas Rastetter, Julian Roth, Benedikt Winter, Simon Zimmer

Mit freundlicher Unterstützung von: Waldkircher Orgelbau und Waldkircher Orgelstiftung

Gewinner des JUNGE OHREN PREIS 2015 in der Kategorie LabOHR.

Foto: Michael Mienert
Foto: Michael Mienert
Foto: Michael Mienert
Foto: Michael Mienert