Plingpolyplü Fantastiko

Plingpolyplü Fantastiko

Foto: Michael Mienert
Foto: Michael Mienert

Eine rätselhafte Kiste steht mitten im Raum. Ein Möbelstück? Ein UFO? Ein Monolith von einem fremden Planeten? Doch es besteht kein Grund zur Beunruhigung: Zwei schrullige Klangforscher sind schon zur Stelle und untersuchen das Objekt, das sich mit wenigen Handgriffen aufklappen und in ein mobiles Klanglabor verwandeln lässt. Nach und nach kommt eine Vielzahl origineller Klangerzeuger zum Vorschein: Theremine, Synthesizer, riesige Lotosflöten, eine Kugelbahn, eine Zither, jede Menge Schlaginstrumente und Elektronik bilden das vielseitige Instrumentarium, mit dem die beiden Klangforscher ihre experimentelle Musik erfinden. Die zarten, wilden, poetischen und schrägen Miniaturen sind in die Geschichte von Dr. Ursula Marimba-Knaack und Klanghilf Klotz eingebettet, die sich nach anfänglichen Kompetenzstreitigkeiten gemeinsam an die Erforschung des Klangobjekts machen und dabei immer wieder die Kinder um Hilfe bitten.

Die Kiste

Das preisgekrönte Plingpolyplü Fantastiko ist eine große Holzkiste, die sich beim Öffnen zu einer ungewöhnlichen Klangplastik aus elektronischen und akustischen Klangerzeugern entfalten lässt. Durch die Vielfalt der klanglichen Möglichkeiten und die rätselhafte Erscheinung fordert das Objekt die Kreativität der Benutzer heraus und lädt zum spielerischen Erkunden und Experimentieren mit Klängen ein. Die eigens konstruierten Instrumente und zweckentfremdeten Gegenstände setzen sich deutlich von dem häufig in pädagogischen Kontexten eingesetzten Instrumentarium ab und erlauben ein Musizieren mit ästhetisch ansprechenden und überraschenden Klängen. Auseinandergefaltet nimmt das Objekt den ganzen Raum ein, ist gleichermaßen Bühnenbild wie Musikinstrument und bildet ein bewegliches Setting für eine interaktive Konzert-Performance sowie eine Reihe von Workshop-Formaten für Kinder im Vor- und Grundschulalter. Als Einsatzorte kommen sowohl Schulen als auch Museen und Konzerthäuser in Frage.

Konzept und Musik: Ortrud Kegel und Johannes Voit
Regie: Michael Mienert

Gewinner des JUNGE OHREN PREIS 2015 in der Kategorie LabOhr.

Tourdaten: 19.10.2016 (PH Karlsruhe), 28.11.–06.12.2016 (Grundschulen in Karlsruhe und Umgebung), 10.01.2017 Wissenschaftsfestival EFFEKTE Karlsruhe, 6.–15.10.2017 (Konzertreihe PhilharmonieVeedel in Köln), 13.10.2017 (Stadtbibliothek Rastatt)

Die Buchung von Kinderkonzerten und Workshops mit dem Plingpolyplü Fantastiko für Kinder im Vor- und Grundschulalter ist auf Anfrage möglich.

In Zusammenarbeit mit der Pädagogischen Hochschule Karlsruhe

Das Plingpolyplü wurde von folgenden Studierenden der PH Karlsruhe unter der technischen Leitung von Prof. Dr. Christian Wiesmüller und mit Impulsen von Prof. hans w. koch und Stefan Roszak konstruiert und gebaut: Johannes Huber, Svenja Nikola Kalms, Maren Kühnel, Annika Obermüller, Miriam Raichle, Jonas Rastetter, Julian Roth, Benedikt Winter, Simon Zimmer

Mit freundlicher Unterstützung von: Waldkircher Orgelbau und Waldkircher Orgelstiftung