hans w. koch

hans w. koch

Foto: Rene Schaeffer
Foto: Rene Schaeffer

hans w. koch beschäftigt sich als künstler am liebsten mit offensichtlichem, aber mit nicht-naheliegendem. dies kann sich ebenso auf den gebrauch von haartrocknern als kybernetischen maschinen wie die sehr wörtlich genommene verwendung von laptops als musikinstrumenten beziehen. auch in der arbeit mit klanglichem material versucht er die dinge beim wort zu nehmen, wie z.b. in der installation „circle of fifths“, wo der virtuelle tonraum des quintenzirkels mittels 12 lautsprechern in den realen raum übersetzt wird.
„ich betrachte kunst im allgemeinen als ausformung von gedanken in unterschiedlichen materialien. persönlich ziehe ich konzeptionelle ansätze vor: mehr gedanke, weniger material.“

seine arbeiten werden -teils als aufträge- auf verschiedensten festivals und von unterschiedlichen rundfunkanstalten im in- und ausland präsentiert.

ein weiteres wichtiges betätigungsfeld ist die arbeit mit laien und lehrern, mit denen im rahmen von projekten und workshops (u.a. im auftrag der koelner philharmonie, des atlantik-festivals rheinland-pfalz, der donaueschinger musiktage, der jeunesses musicales und als lehrauftrag an der musikhochschule koeln) praktische erkundungen im gebiet der experimentellen musik unternommen werden. 1997 gründete er gemeinsam mit dem kollegen bernhard könig und der kulturpädagogin anke eberwein das „büro für konzertpädagogik“.

2007 war er gastprofessor für komposition und experimental soundpractices am california institute of the arts in los angeles und 2008 erhielt er einen award of distinction beim prix ars electronica. von 2012-2016 hatte er einen lehrauftrag für hybrid sound computing und extended systems am institut für musik und medien der robert schumann musikhochschule düsseldorf. seit 2016 ist er professor für sound an der kunsthochschule für medien, köln.

www.hans-w-koch.net